Streuobstwiese - 1. Ausbaustufe
In diesem Frühjahr haben wir angefangen, schon mal einige Obstbäume und Beerensträucher zu pflanzen. Dazu mußte ein ca. 400 m² großes Stück "Dreckecke" von Wildwuchs und Müll beräumt werden. Ein alter Birnbaum und 2 üppige Kirschpflaumen überlebten die dort wuchernden Ahorne, Weiden und Weißdornsträucher - ein alter Apfelbaum war leider nicht mehr zu retten.
Neu gepflanzt wurden Halbstämme in 8m Dreiecks-Raster. Soviel Platz brauchen die aber erst in ein paar Jahren, weshalb wir die Zwischenräume mit früher tragenden Buschbäumen, Beerensträuchern und einer Feige gefüllt haben.
Unsere Sortenwünsche für Sommeräpfel waren leider nicht (mehr) aufzutreiben. Für den "Schönen aus Bath" als Halbstamm und "Helios" als Busch blieben aber Plätze reserviert.
Die gepflanzten Sorten im einzelnen:
Herbstäpfel
Prinz Albrecht von Preußen, Goldparmäne (als Befruchter), Ingrid Marie
Winteräpfel
Cox Orange (als Befruchter), Rote Sternrenette
Lageräpfel
Grüner Boskoop, Purpurroter Cousinot, Roter Eiserapfel, Stina Lohmann
Dazu kamen die Sauerkirschen Morina und Morellenfeuer, die Pflaumen Nancy-Mirabelle (leider nicht angewachsen) und Fellenberger (ital. Zwetschge) sowie die Birne Uta, die noch ums Überleben kämpft.
Als Quitte wollten wir eine Konstantinopler Apfelquitte, haben aber von der lokalen Baumschule eine Bereczki-Birnenquitte bekommen. Wie zum Beweis, dass diese Sorte sehr frostempfindlich ist, kam sie gleich mit komplett abgefrorener Krone und treibt nun über der Veredlungsstelle neu aus.

