Sitznischenportal



"Das Eingangstor ist ein guterhaltenes Renaissancetor aus Sandstein, 128 cm im Lichten weit, 236 cm im Lichten hoch. Seitlich Sitze. Die tiefgekehlten Gewände schließen seitlich Rundsäulchen mit gotisierenden Basen, oben Muscheln ab. Die hölzerne Tür ist mit römisch-dorischen Pfeilern gegliedert; über den Gebälk eine Rundbogennische mit Spitzgiebelverdachung; seitlich Voluten. Tor und Tür wohl vom Ende des 16. Jahrhunderts."
(Cornelius Gurlitt, Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreiches Sachsen, 1913)

Die Tür wurde, wie alles andere, was nicht niet- und nagelfest war, längst weggeplündert. Das Sandsteinportal wurde zugemauert, nicht ohne die Sitze abzuschlagen, weil sie im Weg waren.
Links geht es später mal ins Büro.


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